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11/11/2009 Zwischen Grenzen ist oft Niemandsland
Etwas ausgedehnter entsteht Grenzland. Das kulturelle Grenzland U-Kraina war dort, wo eine Grenze zwischen zivilisierten Gesellschaften und ihren nomadisch lebenden Nachbarn verlief. Durch große Unterschiede und sich widerstreitende Interessen zwischen Ackerbaukultur, Jägern, Sammlern und den von Viehzucht lebenden Nachbarn kam es zu jenen Konflikten, die über Jahrhunderte hinweg – wie wir heute wissen – zugunsten der Ackerbauern gelöst sind. Die Zivilisation besiegte das Nomadenwesen mit Intrigen und dank besserer Waffen, wie auch Organisation. Was uns heute bleibt, ist eine gemischte Gesellschaft, bzw. einer gemischten Gesellschaft Fortsatz, mit spezifischer Weltanschauung, religiösen Handlungen, neuen Verhaltensmustern, kurz: mit kulturellen Sonderheiten. Und das ist auch gut so, denn unabhängig davon wer Sieger ist – das Gute bleibt. Das Grenzland-Epizentrum verschiebt sich nun nach Westen. So gesehen hat Deutschland eine einzigartige Chance. Nach den Detonationen des letzten großen Krieges sah es sich zunächst auch von Siegern besiedelt, später, weil Bedarf vorhanden, kamen andere Volkschaften hinzu. Neues löst Altes ab, Konflikte löst man nicht mehr mit Gewalt. So mischen wir uns, entdecken Blumen und eine andere Moral. Toleranz ist der deutsche Beitrag im Schmelztiegel neuer Werte, WIR sind Grenzland! (Jedenfalls sind wir eher Grenzland als Papst oder Deutschland) TrackbacksThe trackback URL for this entry is: http://asolf.spaces.live.com/blog/cns!D4999C016034BC92!17677.trak Weblogs that reference this entry
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